PD Bröckelnde Bündnisse

(Ohn)Macht von EU & NATO

23.05. – ab 20 Uhr – HS10 (AM)

Der zweite Weltkrieg veränderte die internationale Politik grundlegend. Autonome und protektionistische Außenpolitik hatte in den Augen vieler Regierungen ausgedient. Stattdessen wurden miteinander koordinierte Bemühungen verschiedener Staaten, ein Kernelement außenpolitischer Überlegungen. Die Gründung der UN, der Nato, oder später auch der Europäischen Union sollten diese Bemühungen institutionalisieren und als Garant für Frieden und Wohlstand dienen.

Aber gerade die Befugnisse und die äußere Handlungsfähigkeit dieser Garanten werden zunehmend durch innere Streitigkeiten, aber auch äußere Herausforderungen wie die Konflikte in Syrien, in der Ukraine oder die Flüchtlingsproblematik, in Frage gestellt. Wie reagiert man also gemeinsam auf diese Problemstellungen? Wie stark ist dieses „Gemeinsam“? Welche Rolle darf, soll oder muss der Nationalstaat einnehmen? Und wie entwickelt man echte, zielführende Handlungsmechanismen?