“Humanitäre Hilfe als Mittel der Kriegsindustrie”

ina friesen

“Gekommen um zu bleiben? Humanitäre Hilfe als Mittel der Kriegsindustrie”

Workshop mit Ina Friesen

PhD “Humanitarian Assistance as a Practice of Resistance”
University of Kent

Dienstag, 16.06.2015

 

 


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Humanitäre Hilfe wird meist dann geleistet, wenn die Regierung eines betroffenen Gebiets sich nicht aus eigener Kraft aus einer Notlage befreien kann. Vor allem bei Epidemien, Naturkatastrophen oder kriegerischen Auseinandersetzungen ist insbesondere die zivilie Bevölkerung auf schnelle und unbürokratische Hilfe von außerhalb angewiesen. Dabei sind die Anforderungen an humanitäre Hilfsorganisationen hoch: Neutral und unabhängig sollen sie sein. Doch wer bestimmt über den maßvollen Einsatz der Hilfsgelder? Welche Güter werden benötigt? Wie wird kontrolliert, dass die Hilfsgüter vollständig am geplanten Ort ankommen?

Der interaktive Workshop beleuchtet das Nachbeben nach einem Anschlag auf Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan und die Folgen für die unterschiedlichen betroffenen Parteien. In Form eines Planspiels werden die Teilnehmer in die verschiedene damals vor Ort befindlichen Interessengruppen eingeteilt, in denen sie ihre Position mit Hilfe von tagesaktuellen Materialien erarbeiten. Im zweiten Schritt werden die unterschiedlichen Positionen zusammen gebracht der Versuch unternommen eine Antwort für den Umgang mit den Ereignissen zu finden.


Dienstag | 16. Juni 2015 | KSG-Saal | Nikolakloster

Workshop der Gruppe I – 12.15 Uhr bis 15.00 Uhr | Workshop der Gruppe II – 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr


Verbindliche Workshop-Anmeldung

* * * Dieser Workshop ist bereits ausgebucht. * * *