Paradoxien des Krieges

Konzept und Thema

Auch wenn die Wenigsten unserer Generation den Krieg selbst erlebt haben, so ist er doch omnipräsent und fortwährender Teil unserer Vergangenheit, Gegenwart und es steht zu befürchten auch der Zukunft. Umso wichtiger ist es, sich intensiv mit den Ursprüngen, Folgen und der Verantwortung, die wir möglicherweise in diesem Zusammenhang tragen, auseinanderzusetzen. Als interessierte und engagierte Mitglieder unserer Gesellschaft sehen wir es als unsere Pflicht, den politischen Diskurs in eben diese zu tragen, ihn anzuregen und selbst zu führen.

Die kommende Veranstaltungsreihe wird dabei problemorientiert ausgerichtet sein. Mehr als um die Postulierung von Kriegen und Konflikten als offensichtliche Hauptursache soll es dabei um eine Analyse der bedeutsamen Begleitumstände gehen. Wir werden dieses komplexe Themengebiet in einigen klar differenzierten Schwerpunkten beleuchten, während ein thematischer Bogen von möglichen Quellen und Ursprüngen von Konflikten, bishin zu ihren Lösungsmöglichkeiten geschlagen wird.

Der Fokus soll dabei stets auf dem liegen, was widersprüchlich ist, den Paradoxien, die uns im Kontext von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen begegnen.

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  • Befrieden Waffendistributionen Konflikte nachhaltig?

 

  • Ist es ausreichend, kriegerische Auseinandersetzungen militärisch zu beenden, ohne die Bevölkerung in ihrer Überwindung des Erlebten zu unterstützen?

 

  • Welche Bedeutung messen wir der deutschen Geschichte für unser heutiges Handeln bei?

 

  • Welche Rolle spielen die Medien?

 

  • Kann oder darf Gewalt mit Gewalt bekämpft werden und unterscheidet sich der Frieden, den wir zu erreichen suchen, von dem, der notwendig wäre?

 

10. bis 20. Juni 2015 Paradoxien des Krieges