Ursprünge

“WER WIND SÄT”
Die Deutsche Rüstungspolitik auf dem Prüfstand


Logo_Ursprünge_6


 

RÜDIGER LÜDEKING
Botschafter bei der OSZE

HEIDI MEINZOLT
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit

PAUL RUSSMANN
“Aktion Aufschrei” und “Ohne Rüstung leben”

GERHARD SCHEMPP
Präsident Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik


 

WAFFEN UND RÜSTUNG

Darf Deutschland Waffen in den Irak liefern, um jenen die von der Terrororganisation “Islamischer Staat” in Bedrängnis gebrachten werden zu helfen? Obwohl eine Lieferung in Krisengebiete den Grundsätzen der deutschen Rüstungsexportpolitik widerspricht? Die Bundesregierung bezeichnet Waffenlieferungen, strategisch eingesetzt und am richtigen Ort platziert, als Instrument der Friedenssicherung. Währenddessen floriert das Geschäft mit dem Krieg so gut wie nie zuvor. Die Ausrichtung der deutschen Rüstungspolitik bewegt sich in einem ständigen Spannungsfeld zwischen friedens- und menschenrechtspolitischen Erwägungen, welche wirtschaftlichen Interessen und außenpolitischem Kalkül gegenübersteht. Als Instrument der Politik, sollten Rüstungsexporte in regelmäßigen Abständen auf Notwendigkeit und die vorliegende Lage geprüft werden. Doch wer ist zuständig? Wer übernimmt Verantwortung und welche wirtschaftlichen und außenpolitischen Interessen wirken dem entgegnen?

Wird der, der Wind sät auch Sturm ernten?


Mittwoch | 10. Juni 2015 | 20.30 Uhr | Innstaße 31 | Audimax | Saal 10 | Eintritt frei