Projektleitung

BENEDICT JÖRIS und SERAPHINE PRIETL

Benedict: Politik bedeutet für mich vor allem Mitgestalten, deshalb hat mich jener Satz auch seit jeher begleitet: ,,Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ (John F. Kennedy) Zu eben jenem Mitgestalten gehört auch informieren und zum Diskurs anregen.

Unsere Welt ist im Umbruch, hinter jeder Ecke eine Krise. Krise – ein viel gebrauchtes Wort dieser Tage, Krise in Europa, Krise im Nahen Osten, Krise in Nordkorea, Finanzkrise, Krise soweit das Auge reicht. Da ist es kein Wunder, dass viele Krisen leicht aus dem Blickfeld und in Vergessenheit geraten. Doch warum bleibt die eine Krise präsent und die andere nicht?

Mit den Passauer Politiktagen (PPT) wollen wir im kommenden Jahr dieser Frage nachgehen, gleichzeitig wollen wir aber auch einige Krisen zurück ins gesellschaftliche Bewusstsein holen. Denn als Deutschland und Europa haben wir eine Verantwortung in der Welt, gerade auch durch die Geschichte Europas wurden viele Länder der Welt maßgeblich beeinflusst. Man kann jedoch keine Verantwortung übernehmen, wenn man nicht Bescheid weiß.

Um dies zu ändern, um die Menschen zu informieren und um über die Krisen ins Gespräch zu kommen habe ich mich entschlossen als Projektleiter die Verantwortung der PPT zu übernehmen. In dieser Rolle ist es mir ein besonderes Anliegen, die Ideen und die tolle Arbeit der Ressorts zu bündeln, den Ressorts den Rücken frei zu halten und gemeinsam die PPT 2018 zum Erfolg zu führen.

 


 

Seraphine: In Deutschland und Europa findet momentan ein Ruck in die Extreme statt. Hinter jeder Ecke ist eine vermeintliche Krise, und hinter jeder Krise sind Menschen und Gruppierungen die darunter leiden oder sie lösen wollen.

Der Brexit ist noch nicht vollzogen, doch die daraus resultierende Krise ist bereits abzusehen. Das Abkommen zwischen Deutschland und der Türkei zur Rückführung der aus dem Nahen Osten kommenden Flüchtlinge wird mit der zunehmenden Autokratisierung der Türkei auch immer krisenverdächtiger. Und vom Rechtsruck in Europas Parlamenten und Regierungen bekommt man täglich in den Medien mit. Direkt vor unserer Haustüre ist die Welt im Umsturz.

Doch was passiert, wenn man nicht nur hinter die nächste Ecke blickt, sondern hinter unseren Horizont? Die Welt besteht nicht nur aus Europa und Flüchtlingen. Überall auf der Erde sind Krisenherde. Und viele davon sind uns nicht wichtig genug um sie ernst- oder auch nur wahrzunehmen.

Die diesjährigen Passauer Politiktage haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Scheinwerfer auf einige eben jener Krisen zu lenken, die uns in Europa so unwichtig und weit weg erscheinen und doch nicht als Marginalitäten abgetan werden dürfen. Gleichzeitig geht es um die internationale Verantwortung, die durch die Globalisierung immer bedeutender wird und der doch so schwer nachzukommen ist.

Als Projektleiterin möchte ich zusammen mit meinem Team dazu beitragen, die Aufmerksamkeit hinter den Horizont des Alltags zu werfen.

 


 

Anspruch und Aufgabe

Die Aufgaben der Projektleitung sind ebenso vielfältig wie die Mitglieder des gesamten Teams der Politiktage. Zunächst sind da die Klassischen, die inhaltliche Ausgestaltung der Veranstaltung zu strukturieren, die Planung zu koordinieren und das Verbindungsstück zwischen den unterschiedlichen Ressorts zu sein – kurz, den Laden zusammenzuhalten. Doch es ist noch viel mehr als das. Es geht darum zu bestärken, Mut zu wecken sich auszuprobieren, Ideen anzubieten und Kreativität zu fördern. Es geht darum jeden mit seinem Engagement und all die unterschiedlichen, großartigen Stränge, die sich daraus ergeben, zu einem Projekt zu bündeln.

 


Kontakt

projektleitung[at]passauer-politiktage.de